Vorwort des Bezirksjugendbeauftragten

altDa der allen bekannte und geschätzte Bezirksjugendbeauftragte Hannes Santner aus gesundheitlichen Gründen das Amt Anfang des Jahres 2011 zurückgelegt hat, darf ich mich als neuer, bestellter Beauftragter kurz vorstellen und Hannes für die großartige Aufbau- und Jugendarbeit im Bezirk danken.

 




Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr  – ein Garant für Kameradschaft, soziales Engagement und gute Ausbildung

Nach über 30-jähriger Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr, davon 18 Jahre als stellvertretender Kommandant der FF Mitschig, initiierte ich 2007 die Gründung einer eigenen Feuerwehrjugendgruppe in meiner Wehr. Jugendarbeit in der Feuerwehr ist eine hervorragende Kombination aus spielerischem Lernen fachlicher Inhalte. Damit verbunden sind das Hinführen zum aktiven Stand und die Weitergabe von sozialen Kompetenzen wie Kameradschaft, Zivilcourage, Hilfsbereitschaft und Teamfähigkeit. Die Feuerwehrjugend stellt für die Jugendlichen einen verbindlichen sozialen Bezug und damit Chancen und Entwicklungspotentiale dar. Die vom Kärntner Landesfeuerwehrverband vorgelegten Ziele der Jugendarbeit – sinnvolle Freizeitgestaltung, Nachwuchssicherung, Erziehung zu engagierten, wertvollen Menschen – werden durch die Freude und Begeisterung der Jugendlichen – als Feuerwehrjugendmitglied (FJM) und wenn sie in den Aktivstand eintreten – legitimiert und bestätigt.


Zusammenarbeit und Netzwerk stärken

Für mich als Bezirksjugendbeauftragten ist es gestecktes Ziel, die Feuerwehren mit Jugendgruppen in den Gemeinden des Bezirkes zu mehr Zusammenarbeit zu begeistern, dass eine FWJ entsteht, wo Jugendgruppen gemeinsam arbeiten und voneinander lernen. So können umfangreiche Übungen gestaltet, Gerätschaften anderer Wehren kennengelernt und Jugendliche verschiedener Altersgruppen zusammengeführt werden. Dies bei gleichzeitiger Zusammenarbeit vieler sich ergänzender Jugendbetreuer und extrem minimiertem Unfallrisiko. Weiteres Ziel ist es, die derzeit im Aufbau befindliche FWJ St. Lorenzen/Lesachtal zu gründen und das Netzwerk im gesamten Bezirk zu vergrößern. Natürlich kann der aktuelle Stand der FJM nicht immer gehalten werden, auch hier ist eine Zusammenschließung, wie sie in Hermagor praktiziert wird, hilfreich, denn nicht Quantität sondern Qualität sollte in der Jugendarbeit das Ziel sein.

Ich freue mich auf eine weiterhin so toll funktionierende Zusammenarbeit und verbleibe


Mit kameradschaftlichen Grüßen

BI Franz Pfaffenberger
Bezirksjugendbeauftragter

 

 

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