Am ersten Aprilwochenende fand in Maria Luggau die alljährliche Funk- und Atemschutzübung der Feuerwehren der Gemeinde Lesachtal statt. Die Atemschutztrupps übten realitätsnahe im Kloster und der Basilika Maria Luggau.
Bei der von der Feuerwehr Maria Luggau bestens vorbereiteten Übung nahmen vier Atemschutztrupps der Lesachtaler Feuerwehren teil. Übungsannahme war ein Brand im Theatersaal des Klosters und ein Kirchturmbrand in der Wallfahrtskirche Maria Luggau mit vermissten Personen. Die Atemschutzgeräteträger nutzten diese Übung, um das richtige Anlegen des Atemschutzgerätes, das taktisch richtige Vorgehen beim Innenangriff und das abschließende Herstellen der Einsatzbereitschaft zu wiederholen und zu üben. Dabei spielte die notwendige Funkverständigung der Atemschutztrupps mit dem Übungsleiter eine wichtige Rolle. Die vermissten Personen konnten rechtzeitig gefunden und fachmännisch aus ihrer Notlage geborgen werden.
Die Atemschutztrupps warten auf ihren Einsatzbefehl
Bei der Übungsnachbesprechung unterstrich Übungsleiter BI Martin Lexer von der Feuerwehr Maria Luggau die Notwendigkeit der Funk- und Atemschutzübungen. Die verschiedensten Tätigkeiten eines Atemschutzträgers und der Umgang mit dem ATS-Gerät müssen ständig geübt und wiederholt werden. Die Nachbesprechung fand in kameradschaftlicher Atmosphäre im Gasthof Luggau statt.
Die Feuerwehrfahrzeuge vor dem Kloster in Maria Luggau
Der Einsatzbefehl ist erfolgt
Der Innenangriff kann beginnen
Ein Atemschutztrupp im Glockenturm
Der Einsatz ist beendet
Die Einsatzbereitschaft wird wiederhergestellt
Der Atemschutztrupp der Feuerwehr St. Lorenzen ist bereit
Text: HBI Gerd Guggenberger
Fotos: Emanuel Unterguggenberger