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Fordernde Gemeindeatemschutzübung in St. Lorenzen/Lesachtal

Fordernde Gemeindeatemschutzübung in St. Lorenzen/Lesachtal

Einmal jährlich üben die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren der Gemeinde Lesachtal gemeinsam. Diesmal organisierte die Feuerwehr St. Lorenzen/Les. eine spannende und fordernde Übung im Bildungszentrum Lesachtal.

Der Bereich „Atemschutz“ nimmt in der Feuerwehr einen grundlegenden Bereich ein. Durch die zunehmende Verwendung von Kunststoffen in Industrie und Haushalten, den steigenden Transport von „Gefährlichen Stoffen“ und anderen Gefahrenpotentialen kann im Feuerwehreinsatz nicht mehr auf den Atemschutz verzichtet werden. Aufgrund der im Einsatz zu erwartenden Belastungen und unterschiedlichsten Szenarien sind die Anforderungen an die Gesundheit, die Ausbildung und das Leistungsvermögen des Atemschutzgeräteträgers sehr hoch.


Stationsleiter OFM Matthias Wurzer übt mit den Kameraden das Vorbereiten und
richtige Anlegen der ATS-Geräte.

Basierend auf diese Tatsachen hat Übungsleiter OBM Peter Hobian (FF St. Lorenzen/Les.) für die Gemeindeatemschutzübung drei Stationen vorbereitet. Bei der ersten Station wurde das Vorbereiten und richtige Anlegen des Atemschutzgerätes vom Stationsleiter OFM Matthias Wurzer truppweise kontrolliert und geübt. Bei der zweiten Station galt es in einem verrauchten Raum einen Innenangriff mit richtiger Türöffnung vorzunehmen, eine vermisste Person zu lokalisieren und personengerecht zu retten. Die dritte Station war die anspruchsvollste. Dabei mussten die Atemschutzgeräteträger den im Turnsaal des Bildungszentrums Lesachtal aufgebauten Parcours bewältigen. Die Kameraden kamen dabei an die Grenzen ihrer individuellen körperlichen Leistungsfähigkeit. Insgesamt nahmen acht Atemschutztrupps der Feuerwehren Maria Luggau, St. Lorenzen/Les., Liesing und Birnbaum an der abwechslungsreichen Übung teil.


Ein Innenangriff mit richtiger Türöffnung und Suche nach einer vermissten Person
war die Aufgabe bei Station 2.


Ein anspruchsvoller Parcours war im Turnsaal des BZ Lesachtal aufgebaut.

Bei der Übungsnachbesprechung unterstrich Übungsleiter OBM Peter Hobian die Notwendigkeit der Atemschutzübungen. Die verschiedensten Tätigkeiten eines Atemschutzgeräteträgers und der Umgang mit dem ATS-Gerät müssen ständig geübt und wiederholt werden. Die Nachbesprechung fand in kameradschaftlicher Atmosphäre im Feuerwehrhaus St. Lorenzen statt. Ein Dank gilt dem Atemschutzbeauftragten OBM Peter Hobian und seinem Team für die gelungene Organisation der Übung, dem Schulgemeindeverband Hermagor für die Möglichkeit der Benützung des Turnsaales im Bildungszentrum Lesachtal und dem Atemschutzbeauftragten der Stützpunktfeuerwehr Kötschach-Mauthen, LM Georg Zankl, der mit seinem Team und der mobilen ATS-Füllstation vor Ort war, um die ATS-Flaschen im Anschluss an die Übung wieder zu befüllen.


ATS-Beauftragter Peter Hobian im Gespräch mit seinen Atemschutzgeräteträgern.


Die Atemschutztrupps aus Maria Luggau, St. Lorenzen/Les., Liesing
und Birnbaum bereiten sich vor.


Die Übungsnachbesprechung fand im Feuerwehrhaus St. Lorenzen/Les. statt.

Text: FF St. Lorenzen/Lesachtal – HBI Gerd Guggenberger
Fotos: FF St. Lorenzen/Lesachtal – Marco Seiwald
© FF St. Lorenzen/Lesachtal – Bei Quellenangabe Abdruck honorarfrei.

Florian Jost

Bezirksbeauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

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